Vollzeit- oder Teilzeitarbeit?

Allein erziehende Mütter sind nicht nur häufiger erwerbstätig als verheiratete Mütter, die mit ihrem Partner zusammenleben. Sie sind deutlich seltener teilzeitbeschäftigt. Teilzeitarbeit ist meist nicht existenzsichernd. Sie kommt für die überwiegende Mehrheit der Alleinerziehenden nicht in Frage. 

Teilzeitarbeit ist nicht Teilzeitarbeit. Ob jemand drei Stunden oder dreißig Stunden pro Woche arbeitet, macht einen sehr großen Unterschied. Beides aber gilt als Teilzeitarbeit.

Die Reduzierung der Wochenarbeitszeit auf 35 oder auf 30 Stunden kann die Vereinbarkeit beruflicher und familiärer Verpflichtungen wesentlich erleichtern. 

Vorübergehend Teilzeit zu arbeiten kann beispielsweise sinnvoll sein, wenn die Kinder noch sehr klein sind, aus gesundheitlichen Gründen oder wegen einer Weiterbildung. Teilzeitarbeit kann gravierende Nachteile haben. Eine Reduzierung der Arbeitszeit und damit des Einkommens reduziert auch die Höhe von Arbeitslosengeld, Notstandshilfe und Pension.