THEMA: Schulbeginn Fragen und Antworten

Nun beginnt für viele Familien wieder der Schulalltag und damit ist oft eine Fülle an Fragen verbunden. In diesem Newsletter versuchen wir zu einigen häufigen Fragestellungen Antworten bzw. Hinweise und Tipps zu geben.

Maßnahmen zur Erfüllung der Schulpflicht – der Fünf Stufen-Plan

Für alle Kinder, die sich in Österreich dauern aufhalten, besteht eine allgemeine Schulpflicht. Diese beginnt mit dem auf die Vollendung des sechsten Lebensjahres folgenden 1. September. Gemäß dem Schulpflichtgesetz sind Eltern oder sonstige Erziehungsberechtigte verpflichtet, für die Erfüllung der Schulpflicht, insbesondere für den regelmäßigen Schulbesuch und die Einhaltung der Schulordnung zu sorgen. Wird diese Pflicht verletzt sind 4 aufeinander folgende Schritte gesetzlich vorgesehen. Wird das Schulpflichtgesetz fortgesetzt missachtet folgt jeweils die Maßnahme der nächsten Stufe und letztlich eine verwaltungsstrafrechtliche Anzeige.

Stufe 1: Wenn eine Schülerin oder ein Schüler fünf Tage oder 30 Unterrichtsstunden im Semester oder 3 aufeinander folgende Tage unentschuldigt dem Unterricht fern bleibt hat ein Gespräch zwischen den Erziehungsberechtigten, der Schülerin bzw. dem Schüler und dem Klassenvorstand stattzufinden. Die Gründe des Fernbleibens sollen erörtert werden, die Erziehungsberechtigten und die Schülerin oder der Schüler sollen aufgeklärt werden und es haben schriftlich weitere Schritte zur Vermeidung von Schulpflichtverletzungen vereinbart zu werden.

Stufe 2: Innerhalb von 4 Wochen nach dem Gespräch ist ein weiteres Gespräch anzuberaumen. Die Zielerreichung der Vereinbarung wird erörtert. Wenn notwendig, sind die Schülerberatung und der schulpsychologische Dienst einzubinden. Es sind Maßnahmen der Konfliktlösung und der Vermittlung zwischen den Beteiligten zu setzen.

Stufe 3: Innerhalb von 4 Wochen nach der neuerlichen Vereinbarung ist ein weiteres Gespräch anzuberaumen. Eine Aufklärung hinsichtlich der Rechtsfolgen im Falle einer weiteren Schulpflichtverletzung hat stattzufinden. Weiters ist die zuständige Beamtin bzw. der zuständige Beamte des Qualitätsmanagements zu informieren. In einem weiteren Gespräch wird die anschließende Vorgehensweise festgelegt.

Stufe 4: Innerhalb von 2 Wochen hat die zuständige Beamtin bzw. der zuständige Beamte des Qualitäsmanagements erneut ein Gespräch anzuberaumen, in welchem die Zielerreichung der gesetzten Maßnahmen zu erörtern ist. Bei Verdacht einer Kindeswohlgefährdung ist dem Amt für Jugend und Familie unverzüglich Meldung zu erstatten.

Stufe 5: Innerhalb von 4 Wochen nach dem letzten Gespräch hat die Schulleitung allenfalls nach Befassung des Amtes für Jugend und Familie die Wirksamkeit der gesetzten Maßnahmen zu überprüfen. Wird festgestellt, dass sie keine oder eine zu geringe Wirkung zeigen, so hat die Schulleitung bei der zuständigen Bezirksverwaltungsbehörde eine Strafanzeige zu erstatten.

Es handelt sich dabei um eine Verwaltungsübertretung die mit einer Geldstrafe bis zu 440 €, im Fall der Uneinbringlichkeit mit Ersatzfreiheitsstrafe bis zu zwei Wochen zu bestrafen ist.

Ein Fernbleiben von der Schule ist während der Schulzeit nur im Falle gerechtfertigter Verhinderung des Kindes zulässig. Als Rechtfertigungsgründe für die Verhinderung gelten insbesondere:

- Erkrankung des Kindes,

- Mit der Gefahr der Übertragung verbundene Erkrankungen von Hausangehörigen des Kindes,

- Erkrankung der Eltern oder anderer Angehöriger, wenn sie der Hilfe des Kindes bedürfen,

- Außergewöhnliche Ereignisse im familiären Leben oder Hauswesen des Kindes,

- Ungangbarkeit des Schulweges oder schlechte Witterung, wenn die Gesundheit des Kindes dadurch gefährdet ist.

Die Eltern oder sonstigen Erziehungsberechtigten des Kindes haben den Klassenvorstand oder die Schulleitung von jeder Verhinderung der Schülerin bzw. des Schülers ohne Aufschub mündlich oder schriftlich unter Angabe des Grundes zu benachrichtigen. Auf Verlagen der Schulleitung hat die Benachrichtigung jedenfalls schriftlich und bei einer länger als eine Woche dauernden Erkrankung oder Erholungsbedürftigkeit allenfalls unter Vorlage eines ärztlichen Zeugnisses zu erfolgen.

Alternative Häuslicher Unterricht

Das Schulpflichtgesetz sieht auch die Möglichkeit eines häuslichen Unterrichts und die Teilnahme am Unterricht an einer Privatschule ohne Öffentlichkeitsrecht vor. Die Eltern oder sonstigen Erziehungsberechtigten haben dies im Referat für Externisten des Stadtschulrats für Wien, anzuzeigen. Eine Begründung ist nicht notwendig. Die Teilnahme kann innerhalb eines Monates ab dem einlangen der Anzeige untersagt werden, wenn mit großer Wahrscheinlichkeit anzunehmen ist, dass die geforderte Gleichwertigkeit des Unterrichts nicht gegeben ist. Ein Nachweis ist jährlich vor Schulschluss durch eine Prüfung abzulegen. Im Bereich der Pflichtschule (Volksschule, Hauptschule, Allgemeine Sonderschule und Sonderschule für schwerstbehinderte Kinder) wurden mehrere Prüfungsschulen (Kommissionen) eingerichtet, welche frei gewählt werden können. Wird keine Prüfung abgelegt oder diese nicht bestanden, ist im folgenden Jahr kein häuslicher Unterricht bzw. der Besuch einer Privatschule ohne Öffentlichkeitsrecht mehr möglich.

Gerne wird diese Möglichkeit auch genutzt, wenn das Kind bereits schulpflichtig ist, aber noch nicht die nötige Schulreife besitzt und daher ein Vorschuljahr absolvieren müsste. 
Statt des verpflichteten Kindergartenjahres kann nach dem Wiener Frühförderungsgesetz die häusliche Erziehung gewählt werden. Die Erziehungsberechtigten haben dies bis spätestens 30. Juni vor Beginn des kommenden verpflichtenden Kindergartenjahres der MA 11 anzuzeigen. Empfohlen wird eine persönliche Beratung.

Referat für Externistenangelegenheiten:

https://www.wien.gv.at/bildung/stadtschulrat/beratung/externisten/index.html

MA 11 – Amt für Jugend und Familie:

https://www.wien.gv.at/sozialinfo/content/en/10/InstitutionDetail.do?it_1=2097699&senseid=7

Unzufrieden mit der Schulwahl?

Ein Schulwechsel innerhalb derselben Schulart (zB. von einer Volksschule zu einer anderen Volksschule) ist grundsätzlich jederzeit möglich und an keine Fristen gebunden. Dies wäre mit der Bezriksschulinsektorin oder dem Bezirksschulinspektor des Wohnbezirkes abzuklären. Ein Wechsel zum häuslichen Unterricht oder zum Besuch einer Privatschule ohne Öffentlichkeitsrecht ist jeweils vor dem Beginn des Schuljahres vorgesehen, während des laufenden Schuljahres ist diese Möglichkeit nicht gegeben. 

http://www.schulen-online.at/sol/oeff_suche_schulen.jsf

Schulwechsel aufgrund eines sonderpädagogischem Förderbedarfs

Der Stadtschulrat hat den sonderpädagogischen Förderbedarf für ein Kind auf Antrag der Eltern oder sonstigen Erziehungsberechtigten des Kindes, auf Antrag der Leitung der Schule, dem das Kind zur Aufnahme vorgestellt worden ist oder dessen Schule es besucht oder sonst von Amts wegen festzustellen. Zur Feststellung hat ein sonderpädagogisches Gutachten sowie erforderlichen falls ein schul- oder amtsärztliches Gutachten und mit Zustimmung der Eltern oder sonstigen Erziehungsberechtigten des Kindes ein schulpsychologisches Gutachten einzuholen. Ferner können Eltern oder sonstige Erziehungsberechtigte im Rahmen des Verfahrens Gutachten von Personen, welche das Kind bisher pädagogisch, therapeutisch oder ärztlich betreut haben, vorlegen. Auf Antrag ist eine mündliche Verhandlung anzuberaumen, die Eltern oder sonstigen Erziehungsberechtigten sind auf die genannten Antragstellungen hinzuweisen. Im Rahmen dieses Verfahrens besteht auch die Möglichkeit einer Aufnahme des Kindes zur Beobachtung für maximal fünf Monate in der beantragten Schule.

https://www.wien.gv.at/bildung/stadtschulrat/beratung/servicezentrum.html

Schulbesuch kostet. Welche Zuschüsse bzw. Beihilfen gibt es?

1. Schulbeihilfe

Bei der Schulbeihilfe handelt es sich um eine staatliche Beihilfe, die Schülerinnen und Schüler beziehen können. Schulbeihilfe beantragen kann, wer

Anträge müssen bis 31. Dezember des laufenden Schuljahres abgegeben werden.

Achtung! Die zuständigen Stellen für die Einreichung sind von der Schulform abhängig!

Weiterführende Informationen:

https://www.bmbf.gv.at/schulen/befoe/sbh/index.html

Der mehrsprachige Onlineratgeber für Schülerbeihilfen (Englisch, Kroatisch, Serbisch, Slowenisch und Türkisch samt deutscher Übersetzung): http://schuelerbeihilfen.bmukk.gv.at/

2. Heim- und Fahrtkostenbeihilfe

Die Heim- und Fahrtkostenbeihilfe kann von Schülerinnen und Schülern genutzt werden, die an ihrem Wohnort (bzw. dem Wohnort ihrer Eltern oder Erziehungsberechtigten) keinen geeigneten Schulplatz für eine bestimmte Schulform finden konnten. Dabei muss das Kind eine Schule besuchen, von der aus es nicht täglich nach dem Unterricht nach Hause fahren kann.

Weitere Voraussetzungen und Informationen:

https://www.bmbf.gv.at/schulen/befoe/sbh/index.html#Heim

https://www.help.gv.at/Portal.Node/hlpd/public/content/11/Seite.1760220.html

3. Finanzielle Unterstützung für die Teilnahme an Schulveranstaltungen

Finanziell unterstützt wird die Teilnahme an Schulveranstaltungen wie z.B. Schikurse, Sport- und Projektwochen oder eine Teilnahme an Sprachreisen. Die Schulveranstaltung muss mindestens 5 Tage dauern. Kürzere Schulveranstaltungen können nicht finanziell unterstützt werden.

Voraussetzungen:

Die Schülerin oder der Schüler besucht eine der folgenden Schulen:

Die Schülerin bzw. der Schüler besitzt weiters

Schließlich können auch Schülerinnen und Schüler mit sonstiger Staatsangehörigkeit oder staatenlose Schülerinnen und Schüler eine finanzielle Unterstützung für die Teilnahme an Schulveranstaltungen erhalten. Voraussetzung ist aber, dass zumindest ein Elternteil in Österreich mindestens fünf Jahre hindurch einkommenssteuerpflichtig war und in Österreich den Mittelpunkt seiner Lebensbeziehungen hatte.

Voraussetzung ist weiters die Bedürftigkeit der Schülerin oder des Schülers.

Ausschlaggebend für die Beurteilung der Bedürftigkeit sind

zum Zeitpunkt der Antragstellung.

Eine Orientierungshilfe bietet der Schulbeihilfenrechner: 
http://www.schulbeihilfenrechner.at/schulbeihilfen.htm

Formulare, mit denen eine finanzielle Unterstützung beantragt werden kann, sind über den mehrsprachigen Online-Ratgeberhttp://www.bmbf.gv.at/schulen/befoe/index.xml auch in Download-Version ausfüll- und ausdruckbar.

Weiterführende Informationen:

https://www.bmbf.gv.at/schulen/befoe/schuelerunterstuetzung.html

Kosten für Schulveranstaltungen – Sonderbedarf zusätzlich zum Kindesunterhalt? Achtung!

Kosten für Schulveranstaltungen wie z.B. Schulskikurse, Sprachreisen, Sport- und Projektwochen sind nicht als sog. „Sonderbedarf“ anerkannt, da sie in der Regel allen Schulkindern erwachsen. Unter „Sonderbedarf“ versteht die Rechtsprechung solche Bedürfnisse des Kindes, die über den Durchschnittsbedarf hinausgehen, nur ausnahmsweise anfallen und gerechtfertigt sind. Somit kann der hauptbetreuende Elternteil Kosten für diese Schulveranstaltungen nicht zusätzlich zum laufenden Kindesunterhalt anteilig vom nicht-hauptbetreuenden Elternteil begehren.

4. Ermäßigung des Betreuungsbeitrages bei ganztägigen Schulformen und Schülerheimen

Voraussetzungen und weitere Informationen: https://www.bmbf.gv.at/schulen/befoe/betreuung/index.html

5. Jugendtickets für den Weg zur Schule, Lehr- oder Dienststelle (vormals: SchülerInnen- und Lehrlingsfreifahrten)

Weitere Informationen für Wien, Niederösterreich und Burgendland unterhttp://www.vor.at/schueler-lehrlinge/

Wiener "Gratis-Nachhilfe" - Was ist das?

Bei der in diversen Medien so bezeichneten Lernunterstützung handelt es sich um Förderunterricht. Im Volksschulbereich soll das so aussehen: Ab Herbst 2014 wird es je nach Klassenzahl Förderstunden geben, Standorte an denen es Schülerinnen und Schüler mit Lern- oder Sprachproblemen gibt, bekommen zusätzliche Kontingente. Jeweils vor den Sommerferien wird der Bedarf am Standort analysiert, darauf basierend werden die Stunden zugeteilt. Welche Schülerinnen und Schüler wie viel Unterstützung erhalten, entscheiden die Lehrerinnen und Lehrer vor Ort. Das Förderprogramm soll direkt am Standort idealerweise in Gruppen von fünf bis zwölf Kindern durchgeführt werden, die Eltern müssen der Teilnahme zustimmen. Die Dauer des Kursbesuchs wird je nach Kind individuell festgelegt. Im Zentrum stehen Mathematik, Deutsch, Lesen und Deutsch als Zweitsprache. Es sollen entweder bereits aktive Lehrerinnen und Lehrer im Rahmen ihrer Lehrverpflichtung oder zusätzliche Lehrkräfte eingesetzt werden.

Für die geplanten Förderstunden an Neuen Mittelschulen (NMS) und AHS-Unterstufen ab dem Sommersemester 2015 wird das Detailkonzept gerade erarbeitet. Für diese Schultypen ist eine enge Kooperation mit den Volkshochschulen geplant. Insgesamt will die Stadt Wien 20 Mio. Euro pro Jahr in ihr Projekt „Förderung 2.0“ investieren.

Weiterführende Information und Beratung

Schulinfo Wien

Die Schulinfo Wien ist die erste Anlaufstelle für Eltern, Schülerinnen und Schüler, Lehrerinnen und Lehrer, die Information und Beratung in schulischen Angelegenheiten suchen.

Kontakt:

Gerlinde Keglovits

Wipplingerstraße 28, 1010 Wien

Erdgeschoß

Telefon: +43 1 525 25-7700

Fax: +43 1 525 25-99-77867

E-Mail: schulinfo@ssr-wien.gv.at

Parteienverkehr: Montag, Dienstag, Donnerstag, Freitag von 8.30 bis 15 Uhr

Schulinfo Wien für MigrantInnen (SIM)

Die Schulinfo Wien für MigrantInnen bietet individuelle Beratung und Betreuung von Eltern, Schülerinnen und Schülern hinsichtlich der Aufnahme in Schulen, Schularten, Schulpflicht und so weiter.

Kontakt:

Wipplingerstraße 28, 1010 Wien

Telefon: +43 1 525 25-77868, -77859

E-Mail: sim@ssr-wien.gv.at

Parteienverkehr: Montag, Dienstag, Donnerstag, Freitag von 8.30 bis 15 Uhr

Schulpsychologie-Bildungsberatung im SSR für Wien

Die Schulpsychologinnen und Schulpsychologen verstehen ihre Arbeit als Serviceleistung für Schülerinnen und Schüler aller Schularten, Eltern sowie Lehrerinnen und Lehrer.

Diese Arbeit beinhaltet

Kontakt: 

1010 Wien, Wipplingerstraße 28, 01/52-525/77505, Hofrätin Dr. Mathilde Zeman

1010 Wien,Wipplingerstraße 28,Tel.:01/52-525/77516 Referat 1 (für APS)

1010 Wien,Wipplingerstraße 28,Tel.:01/52-525/77535 Referat 2 (für AHS)

1010 Wien,Wipplingerstraße 28,Tel.:01/52-525/77545 Referat 3 (für BPS)

1010 Wien,Wipplingerstraße 28,Tel.:01/52-525/77555 Referat 4 (für BMHS)

Schulsozialarbeit

Schulsozialarbeit bietet ein schulinternes Beratungsangebot im Pflichtschulbereich, welches sich an Schülerinnen und Schüler, Eltern sowie Lehrerinnen und Lehrer richtet. Folgende Themen fallen in die Zuständigkeit von Schulsozialarbeit: Gewalt, Familie und Erziehung, Missbrauch und Misshandlungen, Schulverweigerung.

Kontakt:

BSI Richard Felsleitner

Fachaufsicht der Wiener Schulsozialarbeit

Wipplingerstraße 28

1010 Wien

01/52525 – 77 177 od. 77178

Sowie die SchulsozialarbeiterInnen direkt (über den jeweiligen Schulstandort)

Beratung zum Thema Schulrecht:

Schülerunion, Schulrechtsnotruf
Postfach 21
1082 Wien
Telefon: +43 1 406 58 40

Ansprechstellen im Stadtschulrat

Schulrechtliche Angelegenheiten der mittleren und höheren Schulen und Berufsschulen

Kontakt:

Mag.a Elisabeth Weiser

Telefon: +43 1 525 25-77038

E-Mail: elisabeth.weiser@ssr-wien.gv.at

Schulrechtliche Angelegenheiten der allgemein bildenden Pflichtschulen

Kontakt:

Dr.in Monika Schillhammer

Telefon: +43 1 525 25-77802

E-Mail: monika.schillhammer@ssr-wien.gv.at