Mediation

Mediation bedeutet Vermittlung. Es handelt sich dabei um ein Verfahren zur Regelung von Konflikten, das auch im Zuge einer Scheidung oder Trennung zur Anwendung kommen kann. Ziel ist die Lösung eines Konfliktes durch den wechselseitigen Austausch der Konfliktparteien über die Konflikthintergründe; diese wird in einer verbindliche Vereinbarung für die Zukunft festgehalten. 

Familienmediation wird üblicherweise von einem Team aus zwei Mediatorinnen/Mediatoren durchgeführt, wobei eine Person eine psychosoziale Ausbildung (Sozialarbeiter/-in, Therapeut/-in, ...) und die andere eine juristische Ausbildung (Rechtsanwältin/Rechtsanwalt, Richter/-in...) hat. Neben ihrer eigentlichen Berufsausbildung haben die Mediatorinnen und Mediatoren auch noch eine Mediationsausbildung absolviert.

Mit Unterstützung der Mediatorinnen und Mediatoren erarbeiten die Konfliktparteien Lösungen für Vermögensaufteilung, Unterhaltszahlungen, Sorge- und Kontaktrecht. Verhandelt wird so lange, bis Lösungen gefunden werden, die beide akzeptieren können. Die Beteiligung an einer Mediation ist freiwillig.

Kosten

Die Kosten sind selbst zu tragen, wobei es eine Förderung von familienrechtlichen Mediationen durch das Bundeskanzleramt - Frauen, Familie und Jugend gibt. Ob und in welcher Höhe eine Förderung bezogen werden kann, richtet sich nach zwei Faktoren: der Höhe des Familieneinkommens und der Zahl der unterhaltsberechtigten Kinder. Eine Förderung kann nur in Anspruch genommen werden, wenn die Mediatorin/der Mediator in der Liste des Bundeskanzleramts angeführt ist.

Weitere Informationen zur geförderten Familienmediation finden Sie hier.

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