Halbwaisenpension

Eine Halbwaisenpension gebührt jedem Kind nach dem Tod eines Elternteiles, sofern dieser eine bestimmte Zeit pensionsversichert war. 

Das Erfordernis der Mindestversicherungsdauer entfällt, wenn der Tod durch einen Arbeitsunfall, eine Berufskrankheit oder einen Dienstunfall beim Bundesheer verursacht wurde oder der Elternteil vor Vollendung des 27. Lebensjahres gestorben ist und mindestens sechs Versicherungsmonate erworben hat.

Der Antrag auf Halbwaisenpension ist beim zuständigen Pensionsversicherungsträger zu stellen.

Die Halbwaisenpension gebührt grundsätzlich bis zum 18. Lebensjahr. Ein Bezug nach Vollendung des 18. Lebensjahres ist möglich:

Wenn die Halbwaisenpension zusammen mit dem Unterhalt, den das Kind vom lebenden Elternteil erhält sowie mit allfälligen eigenen Einkünften einen bestimmten Betrag - den so genannten Richtsatz - nicht überschreitet, wird auf Antrag die Differenz zum Richtsatz als Ausgleichszulage bezahlt.

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